Einführung
In dieser Challenge lernen Sie, wie Sie lokalen Speicher konfigurieren, indem Sie physische Volumes (Physical Volumes) einer Volume Group zuweisen. Dies ist eine grundlegende Fähigkeit für die Verwaltung des Logical Volume Managements (LVM) unter Linux und eine häufige Aufgabe in der RHCSA-Prüfung.
Physische Volumes einer Volume Group zuweisen
Das Logical Volume Management (LVM) bietet eine flexible Möglichkeit zur Verwaltung von Speicherplatz. Der erste Schritt bei der Verwendung von LVM besteht darin, physische Speichergeräte als Physical Volumes (PVs) zu initialisieren und diese anschließend zu einer Volume Group (VG) zusammenzufassen. Diese Challenge konzentriert sich auf diese ersten Schritte.
Dieses Labor-Image enthält eine zusätzliche Übungsfestplatte, die vom Setup-Skript bereits für Sie partitioniert wurde. Der genaue Gerätename hängt vom VM-Image ab. Überprüfen Sie daher die verfügbaren Blockgeräte und verwenden Sie die beiden vorbereiteten Partitionen dieser zusätzlichen Festplatte.
Aufgaben
- Initialisieren Sie die beiden vorbereiteten Partitionen auf der zusätzlichen Übungsfestplatte als LVM Physical Volumes.
- Erstellen Sie eine neue Volume Group und fügen Sie diese beiden Physical Volumes hinzu.
Anforderungen
- Die Physical Volumes müssen auf den beiden Partitionen erstellt werden, die auf der zusätzlichen Übungsfestplatte vorbereitet wurden.
- Je nach VM-Image können diese Geräte als
/dev/vdb1und/dev/vdb2oder als/dev/nvme0n1p1und/dev/nvme0n1p2erscheinen. - Die neue Volume Group muss den Namen
vg_datatragen. - Verwenden Sie
sudo, um Befehle auszuführen, die Root-Rechte erfordern.
Beispiel
Nachdem Sie die Aufgaben erfolgreich abgeschlossen haben, sollte die Ausführung der Befehle sudo pvs und sudo vgs eine Ausgabe ähnlich der folgenden erzeugen. Die genauen Größen können leicht variieren.
$ sudo pvs
PV VG Fmt Attr PSize PFree
/dev/nvme0n1p1 vg_data lvm2 a-- 1024.00m 1024.00m
/dev/nvme0n1p2 vg_data lvm2 a-- 1024.00m 1024.00m
$ sudo vgs
VG #PV #LV #SN Attr VSize VFree
vg_data 2 0 0 wz--n- 1.99g 1.99g
Ihre Partitionsnamen können abweichen, sollten aber den beiden LVM-fähigen Partitionen entsprechen, die auf der zusätzlichen Übungsfestplatte erstellt wurden.
Zusammenfassung
In dieser Challenge haben Sie gelernt, wie man Blockgeräte als LVM Physical Volumes initialisiert und diese zu einer Volume Group zusammenfasst. Dies sind die grundlegenden Schritte zur Implementierung einer flexiblen Speicherlösung mit LVM auf einem RHEL-System. Durch den Abschluss dieser Challenge haben Sie praktische Erfahrungen gesammelt, die für fortgeschrittene Speicherverwaltungsaufgaben unerlässlich sind.



