Konfiguration von Hydra
Da wir nun unsere Passwortliste haben, richten wir Hydra ein. Hydra ist ein mächtiges Werkzeug, das Sicherheitsexperten hilft, die Widerstandsfähigkeit von Passwörtern zu testen, indem es Anmeldevorgänge automatisiert.
Zuerst erstellen wir eine Textdatei mit gängigen Benutzernamen, die wir testen wollen. Viele Systeme nutzen vorhersehbare Standard-Nutzer, die oft das erste Ziel von Angriffen sind. Führen Sie diese Befehle aus:
cd ~/project
echo -e "admin\nuser\nroot" > ~/project/usernames.txt
cat ~/project/usernames.txt
Der Befehl cd ~/project stellt sicher, dass wir im richtigen Verzeichnis arbeiten. Danach erstellen wir die Datei usernames.txt mit den Namen admin, user und root (jeweils in einer neuen Zeile). Der letzte Befehl dient der Überprüfung.
In diesem Lab ist Hydra bereits vorinstalliert:
Hinweis: Nutzer der kostenlosen Version haben keinen Internetzugang, daher ist Hydra bereits vorinstalliert. Sie können diesen Installationsschritt überspringen. Upgrade auf Pro, um die manuelle Installation von Hydra zu üben.
Nur für Pro-Nutzer
sudo apt-get update
sudo apt-get install hydra -y
Hydra nimmt Listen von Benutzernamen und Passwörtern und versucht, sich damit bei einem Zieldienst zu authentifizieren. Es unterstützt zahlreiche Protokolle wie HTTP, FTP, SSH und viele mehr.
Um zu prüfen, ob Hydra bereit ist, können wir das Hilfe-Menü aufrufen:
hydra -h
Dieser Befehl zeigt alle verfügbaren Optionen und unterstützten Protokolle an. Dies ist hilfreich, um den Funktionsumfang von Hydra zu verstehen, bevor wir mit dem eigentlichen Angriff beginnen.