Einen symmetrischen Verschlüsselungsschlüssel generieren
In diesem Schritt generieren Sie einen symmetrischen Schlüssel. Dabei handelt es sich um einen geheimen Schlüssel, der sowohl für die Verschlüsselung als auch für die Entschlüsselung von Daten verwendet wird. Wir nutzen OpenSSL, um einen starken Zufallsschlüssel zu erstellen, der für die AES-256-Verschlüsselung geeignet ist – einen hochsicheren und weit verbreiteten Standard.
Stellen Sie sicher, dass Sie sich in Ihrem Projektverzeichnis /home/labex/project befinden.
cd ~/project
Verwenden Sie den Befehl openssl rand, um 32 Bytes (256 Bits) an Zufallsdaten zu generieren und diese im Hexadezimalformat in einer Datei namens symmetric_key.hex zu speichern.
openssl rand -hex 32 > symmetric_key.hex
Schauen Sie sich den generierten Schlüssel an, um zu sehen, wie er aussieht.
cat symmetric_key.hex
Die Ausgabe ist eine 64 Zeichen lange hexadezimale Zeichenfolge, die Ihren 256-Bit-Schlüssel repräsentiert. Sie wird in etwa so aussehen (Ihr Schlüssel wird jedoch anders sein):
2f8b5e9a1c3d4e6f8a9b0c1d2e3f4a5b6c7d8e9f0a1b2c3d4e5f6a7b8c9d0e1f
Da dieser Schlüssel Ihre Daten entsperren kann, ist es entscheidend, ihn zu schützen. Verwenden Sie den Befehl chmod, um die Dateiberechtigungen so zu setzen, dass nur der Dateieigentümer (Sie) die Datei lesen und beschreiben kann.
chmod 600 symmetric_key.hex
Überprüfen Sie abschließend die Dateiberechtigungen mit ls -l.
ls -l symmetric_key.hex
Die Ausgabe sollte die Berechtigungen als -rw------- anzeigen, was bestätigt, dass die Datei gesichert ist.
-rw------- 1 labex labex 65 Nov 15 10:30 symmetric_key.hex
Nachdem der Schlüssel generiert und gesichert wurde, sind Sie nun bereit, die Beispieldatei zu verschlüsseln.