Ein Router verbindet Domänen der Netzwerkschicht und leitet IP-Pakete zwischen ihnen weiter. Ein Linux-Host kann als Router arbeiten, wenn die Weiterleitung aktiviert ist und seine Schnittstellen, Routen, Nachbarerkennung sowie Filterrichtlinie angemessen konfiguriert sind.
Routing · Lektion 1
Was ist ein Router?
Lerne, wie Router nächste Hops auswählen und IP-Pakete zwischen Netzwerken weiterleiten.
Routing und Weiterleitung
Routing erstellt oder wählt Informationen über erreichbare Präfixe aus. Die Weiterleitung wendet diese Informationen auf jedes Paket an: Ziel untersuchen, eine geeignete Route und den nächsten Hop auswählen, Hop-Limit verringern und über eine ausgehende Schnittstelle übertragen.
Dies sind getrennte Belange von Steuerungs- und Datenebene. Eine Route kann bestehen, während eine Firewallrichtlinie die Weiterleitung blockiert, oder eine Weiterleitungsschnittstelle kann aktiv sein, während keine gültige Route existiert.
Was bewirkt die Paketweiterleitung?
Routingtabellen und Standardrouten
Eine Route verbindet ein Zielpräfix mit einer ausgehenden Schnittstelle, einem nächsten Hop, Messwert, einer Quellpräferenz oder weiteren Attributen. Die längste Präfixübereinstimmung bevorzugt eine spezifischere geeignete Route. Eine Standardroute, IPv4 /0 oder IPv6 ::/0, ist die unspezifischste Übereinstimmung und wird nur verwendet, wenn keine spezifischere Route gewinnt.
Wenn keine geeignete Route besteht, verwirft der Router das Paket und kann eine ICMP-Nichterreichbarkeitsmeldung erzeugen. Eine Standardroute ist optional und muss nicht unmittelbar in das öffentliche Internet zeigen.
Wann wird eine Standardroute ausgewählt?
Lokaler und gerouteter Datenverkehr
Zwei Hosts im selben direkt erreichbaren Subnetz tauschen Frames gewöhnlich aus, ohne das IP-Paket durch einen Router zu senden. Ein Router wird beteiligt, wenn die Routenauswahl ihn als nächsten Hop bestimmt oder Topologie und Richtlinie die geroutete Durchquerung bewusst erzwingen.
Ein Heim-„Router“ verbindet gewöhnlich IP-Router, Ethernet-Switch, WLAN-Access-Point, DHCP-Dienst, NAT und Firewall. Jede Funktion sollte getrennt diagnostiziert werden.
Muss Datenverkehr zwischen zwei direkt erreichbaren Hosts ihren Standardrouter durchqueren?
Hops und Schleifenvermeidung
Ein gerouteter Hop ist ein Weiterleitungsschritt auf Netzwerkschicht. IPv4-TTL und IPv6-Hop-Limit werden an jedem Router verringert und begrenzen dadurch Schleifen. Die Hop-Anzahl ist kein vollständiger Entfernungs- oder Qualitätsmesswert: Verbindungen unterscheiden sich in Bandbreite, Latenz, Verlust, Richtlinie und Überlastung.
Was garantiert eine kleinere Hop-Anzahl nicht?
Lektion abgeschlossen
Sie haben Was ist ein Router? abgeschlossen
Du kannst die Routenauswahl eines Routers nun von seiner Weiterleitungsaktion trennen.
Definiere Router durch die Weiterleitung zwischen IP-Netzwerken.
Unterscheide Routing auf der Steuerungsebene von Weiterleitung auf der Datenebene.
Behandle die Standardroute als unspezifischste Ausweichroute.
Erkenne, dass die Hop-Anzahl allein keine Pfadqualität misst.
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