Ubuntu
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Erste Schritte · Lektion 5

Ubuntu

Erfahre, wie Ubuntu seine Debian-Grundlage mit zugänglichen Desktop-, Server- und Veröffentlichungsoptionen verbindet.

Was ist Ubuntu?

Ubuntu ist eine der am weitesten verbreiteten Linux-Distributionen. Es wird von Canonical entwickelt, baut auf Debian auf und ist für seine zugängliche Gestaltung, seine große Nutzergemeinschaft sowie seine breite Hardware- und Softwareunterstützung bekannt.

Ubuntu ist zu einem verbreiteten Ausgangspunkt für Menschen geworden, die Linux kennenlernen möchten, ohne mit einer stärker manuellen oder fortgeschrittenen Einrichtung zu beginnen. Es wird auf privaten Computern, Entwicklungssystemen, Cloud-Plattformen und Servern eingesetzt und erreicht damit eine Verbreitung, mit der nur wenige andere Distributionen mithalten können.

Welche Distribution bildet die Grundlage von Ubuntu?

Warum Ubuntu beliebt ist

Ubuntu ist beliebt, weil es Linux für den täglichen Einsatz praktisch machen möchte. Es bietet ein ausgefeiltes Installationsprogramm, eine gute Dokumentation, vorhersehbare Veröffentlichungen und ein großes Ökosystem aus Anleitungen und Unterstützung durch Drittanbieter. Für viele Nutzer macht diese Kombination Ubuntu zu einer der Linux-Distributionen, mit denen sich am einfachsten arbeiten lässt.

Ein weiterer Grund für Ubuntus hohe Sichtbarkeit ist sein Einsatz in vielen verschiedenen Umgebungen. Du findest es auf Laptops und Desktops, in virtuellen Maschinen, auf Servern und auf Cloud-Plattformen. Diese breite Verbreitung stärkt seinen Ruf als vielseitig einsetzbare Linux-Distribution.

Welche Eigenschaft von Ubuntu hilft einem Einsteiger am unmittelbarsten bei der Lösung von Problemen?

Ubuntu und Debian

Ubuntu ist eine Debian-basierte Distribution. Das bedeutet, dass es einen großen Teil seines Paketverwaltungsmodells und seines Ansatzes zur Softwarepaketierung von Debian übernimmt. Wenn du lernst, wie apt unter Ubuntu funktioniert, hilft dir dieses Wissen auch beim Verständnis anderer Debian-basierter Systeme.

Gleichzeitig ist Ubuntu nicht einfach nur „Debian mit einem Desktop“. Es besitzt einen eigenen Veröffentlichungsplan, eigene Voreinstellungen, ein eigenes Supportmodell und ein eigenes Ökosystem. Wenn du es mit anderen Optionen vergleichen möchtest, sieh dir Eine Linux-Distribution auswählen an oder erfahre mehr über Debian.

Ubuntu-Veröffentlichungen

Ubuntu verwendet zwei Hauptarten von Veröffentlichungen. Alle sechs Monate erscheint eine neue Version, und alle zwei Jahre wird eine davon zu einer Long-Term-Support- oder LTS-Version. LTS-Veröffentlichungen werden häufig für Desktops, Arbeitsstationen und Server gewählt, die eine beständigere Grundlage benötigen.

Dieses Veröffentlichungsmodell erklärt einen Teil von Ubuntus Attraktivität. Nutzer, die eine zuverlässige Grundlage möchten, wählen häufig LTS, während Nutzer mit Interesse an neueren Funktionen die in kürzeren Abständen erscheinenden Zwischenversionen verwenden können.

Welche Art von Ubuntu-Veröffentlichung eignet sich am besten für ein System, das eine langlebigere, vorhersehbare Grundlage benötigt?

Paketverwaltung

Als Debian-basiertes System verwendet Ubuntu das Paketformat .deb und die Paketverwaltung apt, um Software zu installieren, zu aktualisieren und zu entfernen. Dadurch erhalten Nutzer Zugriff auf ein sehr großes Software-Ökosystem und einen vertrauten Arbeitsablauf auf der Befehlszeile.

Die Paketverwaltung ist eine der praktischen Stärken von Ubuntu, weil sie ausgereifte Debian-Werkzeuge mit einer großen und ausführlich dokumentierten Softwareumgebung verbindet.

Welcher Eintrag bezeichnet das Paketverwaltungswerkzeug, mit dem Software unter Ubuntu installiert wird?

Einsatz auf Desktop und Server

Ubuntu wird sowohl auf Desktop- als auch auf Serversystemen eingesetzt. Auf dem Desktop ist es für eine ausgefeilte, GNOME-basierte Oberfläche und vergleichsweise zugängliche Voreinstellungen bekannt. Auf Servern wird es häufig in der Entwicklung, für Web-Infrastruktur und in Cloud-Umgebungen eingesetzt.

Diese Bandbreite macht Ubuntu für Nutzer attraktiv, die eine einzige Linux-Distribution möchten, die vom Lernen auf einem Laptop bis zum Ausführen produktiver Arbeitslasten mitwachsen kann.

Warum Einsteiger Ubuntu wählen

Ubuntu wird Einsteigern häufig empfohlen, weil es sich einfacher installieren und bei Problemen untersuchen lässt als viele andere Linux-Distributionen. Dank der großen Nutzerbasis stehen zahlreiche Anleitungen, Forenbeiträge und Leitfäden zur Verfügung, wenn etwas nicht funktioniert.

Für Nutzer, die eine einsteigerfreundliche Linux-Distribution suchen, ohne auf langfristige Flexibilität zu verzichten, bleibt Ubuntu ein verbreiteter Ausgangspunkt.

Um nach dieser Einführung in Ubuntu weiterzulernen, empfehlen wir diese LabEx-Kurse:

  1. Schnellstart mit Linux - Schaffe eine praktische Grundlage in Linux-Grundlagen und im Umgang mit der Befehlszeile.
  2. Linux für Einsteiger - Folge einem einsteigerfreundlichen Lernpfad, um die Linux-Grundlagen Schritt für Schritt zu verstehen.
  3. Werde Junior-Systemadministrator - Vertiefe deine praktischen Fähigkeiten in der Linux-Administration, sobald du mit den Grundlagen vertraut bist.

Lektion abgeschlossen

Sie haben Ubuntu abgeschlossen

Du kannst nun erklären, wie Ubuntu auf Debian aufbaut und zugleich eigene Veröffentlichungen und eine eigene Nutzererfahrung bietet.

  • Bestimme Debian als Grundlage von Ubuntu.

  • Erkenne Unterstützungsangebote, die Einsteigern helfen.

  • Vergleiche LTS- und Zwischenveröffentlichungen von Ubuntu.

  • Verwende apt als Ubuntus Paketverwaltungswerkzeug.

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