Bevor Ihr Linux-System einen DNS-Server abfragt, um einen Hostnamen aufzulösen, sucht es zuerst auf dem lokalen Rechner nach einer Zuordnung. Diese anfängliche Überprüfung ist ein grundlegender Bestandteil des Namensauflösungsprozesses.
Die Rolle von /etc/hosts
Die primäre Datei für diese lokale Suche ist /etc/hosts. Diese einfache Textdatei enthält statische Zuordnungen von Hostnamen zu IP-Adressen. Die Struktur der etc hosts-Datei ist unkompliziert: Jede Zeile enthält drei Felder: die IP-Adresse, den kanonischen Hostnamen und optionale Aliase für diesen Host.
Hier ist ein typisches Beispiel für eine etc host linux-Datei:
pete@icebox:~$ cat /etc/hosts
127.0.0.1 localhost
127.0.1.1 icebox
Sie werden fast immer die localhost-Adresse standardmäßig zugeordnet finden. Diese Datei ist ein Standardmerkmal der meisten Linux-Distributionen, einschließlich der Debian hosts.
Bearbeiten der etc hosts linux Datei
You können die Datei /etc/hosts manuell bearbeiten, um eigene Zuordnungen zu erstellen. Versuchen wir ein lustiges Beispiel. Fügen Sie die folgende Zeile zu Ihrer Datei hinzu:
123.45.6.7 www.google.com
Nach dem Speichern der Datei versuchen Sie, in Ihrem Webbrowser zu www.google.com zu navigieren. Sie werden feststellen, dass dies nicht funktioniert. Das liegt daran, dass wir www.google.com einer falschen IP-Adresse zugeordnet haben. Da Ihr System zuerst die lokale Datei /etc/hosts überprüft, verwendet es unsere fehlerhafte Zuordnung und fährt nicht fort, einen DNS-Server abzufragen, um die korrekte Adresse zu finden. Um dies zu beheben, entfernen Sie einfach die hinzugefügte Zeile.
Während ältere Systeme /etc/hosts.deny und /etc/hosts.allow für die Zugriffskontrolle verwendeten, ist diese Methode weitgehend veraltet. Moderne Sicherheitspraktiken verlassen sich stattdessen auf die Konfiguration von Firewall-Regeln für robusten Schutz.
Lokale DNS-Server-Konfiguration
Traditionell wurde die Datei /etc/resolv.conf verwendet, um die DNS-Namenserver für Lookups anzugeben. Aufgrund von Fortschritten in der Systemverwaltung wird diese Datei jedoch oft nicht mehr manuell verwaltet. Wie Sie im folgenden Beispiel sehen können, wird die Datei automatisch von einem anderen Dienst generiert. Für die Verwaltung von DNS-Namenserver-Zuordnungen sollten Sie die Dokumentation Ihrer spezifischen Distribution konsultieren, da Tools wie systemd-resolved oder resolvconf dies heute oft übernehmen.
# Dynamische resolv.conf(5) Datei für glibc resolver(3), generiert durch resolvconf(8)
# BEARBEITEN SIE DIESE DATEI NICHT VON HAND -- IHRE ÄNDERUNGEN WERDEN ÜBERSCHRIEBEN
nameserver 127.0.1.1
search localdomain