rsync
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Netzwerkfreigabe · Lektion 2

rsync

Lerne, sichere lokale oder SSH-basierte Verzeichnissynchronisierung mit rsync vorab zu prüfen, auszuführen und zu verifizieren.

rsync gleicht Dateien und Verzeichnisbäume ab und vermeidet dabei unnötige Übertragung unveränderter Daten. Seine Effizienz macht nicht jeden Aufruf sicher: Quellsyntax, abschließende Schrägstriche, Metadaten, Ausschlüsse und Löschrichtlinie bestimmen das Ergebnis.

Quelle und Ziel lesen

Synchronisiere den Inhalt von source/ lokal nach destination/:

$ rsync -a -- source/ destination/

Der abschließende Schrägstrich bei source/ bedeutet „kopiere den Inhalt dieses Verzeichnisses“. Ohne ihn erstellt oder aktualisiert rsync -a source destination/ den Pfad destination/source. Prüfe bei einer Änderung der Schrägstriche immer die entstehenden Pfade vorab.

Was bedeutet der abschließende Schrägstrich in rsync -a source/ destination/?

Archivmodus verstehen

Der Archivmodus -a entspricht einer Sammlung rekursiver und metadatenerhaltender Optionen, die häufig als -rlptgoD zusammengefasst werden. Er bewahrt symbolische Links, Berechtigungen, Änderungszeiten, Gruppen, Eigentümer sowie Geräte- oder Spezialdateien, soweit Berechtigungen und Plattformunterstützung dies erlauben.

Der Archivmodus umfasst nicht die Erhaltung harter Links, ACLs oder erweiterter Attribute; dafür werden gewöhnlich -H, -A und -X benötigt. Er erstellt außerdem nicht von selbst historische Versionen.

Welche Metadaten sind in -a allein nicht enthalten?

Eine Übertragung vorab prüfen

Verwende vor einer folgenreichen Synchronisierung einen Probelauf mit einzeln aufgeführten Änderungen:

$ rsync -a --dry-run --itemize-changes -- source/ destination/

Ein Probelauf sagt Aktionen anhand der aktuellen Erfassung voraus; er kann nicht garantieren, dass sich Dateien vor dem tatsächlichen Befehl nicht ändern. Speichere und prüfe den genauen Befehl und führe ihn erst nach Bestätigung beider Endpunkte ohne --dry-run aus.

Was bietet --dry-run --itemize-changes?

Über SSH synchronisieren

Übertrage zum entfernten Host oder rufe von ihm ab, indem du den bekannten entfernten Operanden verwendest:

$ rsync -a -- source/ alice@example.net:/srv/data/
$ rsync -a -- alice@example.net:/srv/data/ destination/

Modernes rsync verwendet für diese Form gewöhnlich SSH. Bestätige dennoch die konfigurierte entfernte Shell, den Hostschlüssel, Kontoberechtigungen und die Verfügbarkeit von rsync auf dem entfernten Host. Komprimierung mit -z kann bei komprimierbaren Daten über eine eingeschränkte Verbindung helfen, aber für bereits komprimierte Daten CPU verschwenden.

Welche Operandenreihenfolge ruft entfernte Daten in ein lokales Verzeichnis ab?

Löschen als destruktiv behandeln

--delete entfernt Zieleinträge, die innerhalb des synchronisierten Bereichs an der Quelle fehlen. Vertauschte Endpunkte, ein falscher Schrägstrich oder ein fehlerhafter Ausschluss können deshalb gültige Daten löschen. Prüfe vorab gegen ein Testziel, stelle wiederherstellbare Sicherungen sicher, prüfe den Mountzustand und erwäge vor der Genehmigung eine Obergrenze für Löschungen.

Untersuche nach dem tatsächlichen Lauf Exit-Status und Protokolle, vergleiche erwartete Dateianzahlen und Metadaten und teste repräsentative Inhalte oder die Wiederherstellung. Rsync-Synchronisierung allein spiegelt unerwünschte Löschung oder Beschädigung und ist keine vollständige Sicherungsstrategie.

Was kann --delete während der Synchronisierung bewirken?

Lektion abgeschlossen

Sie haben rsync abgeschlossen

Du kannst einen rsync-Vorgang nun vorab prüfen und verifizieren, ohne seine destruktiven Randfälle zu verbergen.

  • Verwende abschließende Schrägstriche, um die beabsichtigte Verzeichnisstruktur auszudrücken.

  • Ergänze bei Bedarf Metadatenoptionen, die der Archivmodus nicht umfasst.

  • Prüfe die einzeln aufgeführte Probelaufausgabe vor der tatsächlichen Synchronisierung.

  • Überprüfe SSH-Identität und Endpunktrichtung.

  • Behandle Löschung und Sicherungsaufbewahrung als ausdrückliche Richtlinien.

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